Ortsrat BordenauIn die Prüfung mit einbezogen sollte auch ein Vorschlag des Ortsbürgermeisters, den Anbau eines Raumes neben dem Abstellraum. In der Außenwand des Gebäudes ist nach seiner Ansicht ein
Ortsrat Bordenau

Hort und Grundschule in einem Gebäude

Der 1.Stadtrat Herr Schillack stellt im Rahmen der Ortsratssitzung vom 24. Mai 2016 die Maßnahmen zur Erweiterung der Kindertagesstätte, den Umzug des Hortes in das Gebäude der Grundschule und das Konzept der Umsetzung des Modellversuches "Kooperativer Hort" vor.

Die Kita braucht zur Genehmigung des weiteren Betriebs ab 2017 einen Bewegungsraum. Dieser wird durch Umbauten und notwendige Reparaturen im ehemaligen Kalthaus geschaffen. Somit bleibt das historische Gebäude erhalten.

Die Nachfrage nach Kita-Plätzen ist sprunghaft gestiegen. Der notwendige Raum wird durch den kompletten Umzug des Hortes von der alten Schule in das Gebäude der Grundschule geschaffen. Die Kita übernimmt den Raum vom Hort. Die Grundschule hat acht Unterrichtsräume für langfristig gesicherte Schülerzahlen im Umfang von fünf Klassen. Für ein Jahr muss ein Raum für den Hort abgegeben werden. In diesem Zeitraum werden durch Umbaumaßnahmen zwei gleich große Räume geschaffen. Der Ortsrat hat dazu einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

"Der Ortsrat stellt den Antrag, den heute schon als Hortraum genutzten Raum im Erdgeschoss der Grundschule als Hortraum so zu erweitern, dass er den Anforderungen des Kindertagesstättengesetzes entspricht und alle Hortkinder in dem erweiterten Raum aufgenommen werden können.

Nach den Entwürfen der Verwaltung ist ein Umbau möglich, sollte aber durch eine Überprüfung der Tragsubstanz und damit verbundenen Kostenschätzung bestätigt werden.

In die Prüfung mit einbezogen sollte auch ein Vorschlag des Ortsbürgermeisters, den Anbau eines Raumes neben dem Abstellraum. In der Außenwand des Gebäudes ist nach seiner Ansicht ein Träger mit Abstützung vorhanden, so dass ein Durchbruch ohne große Aufwendungen möglich ist."

Der Kooperative Hort - auch ein Thema

Die Unterbringung von Hort und Grundschule ist eine gute Grundlage für die Einführung des Kooperativen Hortes, also der gemeinsamen Beschulung und Betreuung der Kinder durch Lehrerinnen und Erzieherinnen und Erzieher im Rahmen einer teilgebundenen Ganztagsschule. Die Stadtverwaltung unterstützt die Entwicklung hin zur "Ganztagsschule", um den Eltern, besonders den berufstätigen, ein gewünschtes Angebot machen zu können. Die auf der Ortsratssitzung anwesenden Eltern wollen keine verpflichtende Anwesenheit aller Kinder am Nachmittag. Diese Mütter sind zu Hause oder greifen auf private Betreuungsmöglichkeiten zurück.

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