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Dorfwerkstatt - Ein Dorf für jedes Alter
18 Bordenauer Jugendliche versammelten sich im Dorfgemeinschaftshaus

Sitzung am 23.2.2015

Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 21 Jahren diskutierten über mangelde Angebote in Bordenau für Jugendliche. War das Angebot für Grundschulkinder noch in Ordnung, so ist bis auf Aktivitäten im Sportverein und Feuerwehr nichts für ihr Alter vorhanden.
Zunächst erzählte Hayek unter Hinweis auf den von ihm in den Schulen „KGS“ und „Leine-Schule“ verteilten Aufruf von seinen Beweggründen in der Dorfwerkstatt mitzuarbeiten und speziell in der Gruppe „Ein Dorf für jedes Alter - Das Zusammenleben von Jung und Alt“. Alle Anwesenden stellten sich in der Runde vor und brachten ihrerseits ihre Beweggründe für ihr Kommen vor:

  • „In Bordenau ist nichts los für uns.“
  • „Das Dorf ist tot“ oder „Das Dorf stirbt so vor sich hin“
  • Etliche Veranstaltungen sind bereits oder vorübergehend „eingeschlafen“ wie z.B. das Erntefest oder der Weihnachtsmarkt.
  • Feten oder Disko gibt es seit langem nicht mehr.
  • Kickern auf dem Bolzplatz wird nicht gern gesehen; die Tore kann man nicht benutzen. Ist der Platz für alle öffentlich?
  • Die Spielgeräte auf dem Schulhof haben, als wir noch klein waren, viel Spaß gemacht; für unser Alter gibt es nichts.
  • Es fehlt ein Ort, wo wir uns mit anderen treffen können; in Poggenhagen und Eilvese gibt es Jugendhäuser sowie das Jugendhaus in Neustadt (Ein Krökeltisch, Kiosk, Ansprechpartner) oder die Begegnungstätte im Silbernkamp.
    Warum nicht auch bei uns?
  • In anderen Dörfern werden die Jugendlichen von den Erwachsenen unterstützt.
  • Es ist schwierig herauszufinden, wo Aktivitäten in Bordenau stattfinden.

Viele von ihnen sind im Dorf aktiv, besonders in der Feuerwehr und im Sportverein. Dabei handelt es sich um regelmäßige Termine. Zum zwanglosen Treffen oder konkreten einmaligen Veranstaltungen ist nichts für ihr Alter vorhanden.

Schnell ist allen klar, dass sie selbst etwas unternehmen wollen; in der Folgezeit entwickelten sich vier Schwerpunkte:

  1. Ein Treffpunkt muss her !
  2. Das tote Dorf muss durch konkrete Angebote belebt werden.
  3. Feste/Veranstaltungen/Angebote für Jugendliche müssen organisiert werden: „Spiele ohne Grenzen“, Spaß-Fußballturnier, „Public Viewing“ am Teich, Soccer Park (wie in Hagen),...
  4. Es müssen Sponsoren gewonnen werden.

Bis zur nächsten Sitzung wollen alle versuchen herauszufinden, wo Räume für einen Treffpunkt vorhanden sein könnten. Einige wollten gemeinsam konkrete Vorstellungen beziehungsweise Vorhaben entwickeln und vorstellen. Einige werden den Soccerpark in Hagen besichtigen.
Es soll mit einer örtlichen Gruppe und einer aus Eilvese, die Feste und Feten organisieren, Kontakt aufgenommen werden, um Anregungen zur Umsetzung der eigenen Ideen zu erhalten.

Alle sind zum Ende der ersten Runde frohen Mutes, dass alle gemeinsam etwas erreichen werden. Das es nicht einfach sein wird, das ist wohl allen klar.

„Beim nächsten Mal, Herr Hayek, werden noch mehr dabei sein!“, betonten einige der Anwesenden:

Der nächste Treff ist am 16. März 2015 im Dorfgemeinschaftshaus um 19:00 Uhr.

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